EMG - Erich Meyer-Gillessen - Marken-Produkte & Systemlösungen für den Rohbau
Systemlösungen + Zubehör

    Bodenplatte und feuchte Wände


    Lust auf Lebensraum im Keller!


    Besonders angenehm und wertvoll für das Familienleben erweisen sich die Nebenräume im Keller für vielseitige Aktivitäten.

    Der Keller mit seinen Nutzungsmöglichkeiten vom einfachen Vorratsraum über Bastel-, Werkstatt- und Hobbyraum, Raum für Gartenutensilien und Zimmerpflanzen bis hin zu hochwertigeren Räumen wie Hauswirtschaftsraum, Büro, Sauna, Bad, Fitness, Wohn- Fernseh- Jugend- und Gästezimmer,…

    Für die wertvolle Nutzung des Kellers ist es erforderlich, dass die Räume genügend Lichteinfall haben, ausreichend gelüftet werden können und vor allem trocken sind !
    Daher sind die Räume, direkt auf erdberührter Bodenplatte, vor aufsteigender Kapillarfeuchtigkeit zu schützen. Eventuell drückendes Grundwasser aus dem Untergrund kann durch die erdberührte Bodenplatte eindringen.

    Die Systemteile:
    1. DIBA auf dem Fundament: als Schutz vor aufsteigender Kapillarfeuchtigkeit.
    2. System Platon unter Estrich: drückendes Leckagewasser entspannt sich und wird zu harmlosem Sickerwasser.
    3. DRAINAIR-sape auf betonierten Bodenplatten im Innenbereich: zur Vermeidung schädigender Wechselwirkungen zwischen Belag und Untergrund.
    4. System Platon reguliert die Feuchtigkeit in der Wand und schützt die Wandbekleidungen in Wohnräumen.

    1. DIBA - Wohnräume direkt auf erdberührter Bodenplatte

         in Verbindung mit zweischaligen Außenwänden.



    A Am Fußpunkt der Außenwand mit Luftschicht wird DIBA ca. 20cm hochgefaltet und in die Mörtelfuge der Innenschale eingemauert. So wird das in der Luftschicht eingedrungene Wasser mit Hilfe von DRAlNAIR-soc-Elementen direkt auf DIBA nach außen abgeführt. DRAlNAIR-soc : für eine effiziente aber diskrete Entwässerung und Hinterlüftung.
    Damit seine einwandfreie Funktion gewährleistet ist, ist darauf zu achten, daß deren Öffnungen nach dem Anfüllen des Erdreiches und nach dem Ausfugen der Verblendsteine frei bleiben (siehe DRAlNAIR-soc Produktinfos).
    Zu bedenken: Regen dringt durch die Mörtelfugen sowie durch saugfähiges Steinmaterial kapillar in die Luftschicht ein.
       
    B Hinter der Sockel-Verblendschale verhindert DIBA das Eindringen von Regen- und Spritzwasser. Der Sockelbereich unterliegt auf einer Höhe von etwa 30cm besonders starken Umwelteinflüssen.
    DIBA B hinter den Sockelflächen wird um ca. 10cm von der am Fußpunkt der Luftschicht eingemauerten DIBA-Bahn A überlappt. Der Raum zwischen Sockel-Verblendschale und Innenmauerschale wird hinter DIBA B mit einer Wärmedämmplatte und davor mit Mörtel hohlraumfrei aufgefüllt.
    D DIBA auf dem Fundament schützt vor aufsteigender Kapillarfeuchtigkeit.
    An der Außenseite überlappt DIBA D das Fundament um 15 bis 20cm. An der Innenseite wird DIBA D entsprechend der Position der Bodenplatte bis auf DRAlNAIR-sape hochgezogen, überlappt diesen um ca. 15cm und wird mit DIBAFIX dicht auf DRAlNAIR-sape verklebt. Der horizontale Bereich der DIBA-Bahnen wird zwischen Mörtellagen verlegt. Das Fundament wird bis zur Ringdränage, außer Frosttiefe, mit Platon geschützt.
       
    Zu bedenken:  zwischen zwei aufeinanderliegenden Dichtungsbahnen, kann Regenwasser kapillar nach innen gelangen. Um dies zu vermeiden, werden sie untereinander verklebt bzw. die obere überlappt die untere.
    Zu bedenken.  Ein Grobkiesbett mit Randsteinen in Versetzbeton verhindert, dass mit dem Spritzwasser auch Schmutzteile sowie Pflanzenschutz- und Unterhaltsprodukte auf den Sockel gebracht werden.

    Die Anfüllhöhe ist so zu bestimmen, dass DIBA nach dem endgültigen Setzen des Erdreichs bedeckt bleibt. Nur so kann DIBA mit seinen Funktionen dauerhaft vor Beschädigungen geschützt werden.

    2. System Platon unter Estrich


    Drückendes Leckagewasser entspannt sich und wird zu harmlosem Sickerwasser.

    Mit System Platon können selbst feuchtigkeitsempfindliche Beläge auf der Bodenplatte verlegt werden, ohne Beschädigungen und ohne Fleckenbildung.










     
    1. Die Noppen der Platon Dichtungsmatte bilden eine Luftschicht mit der Bodenplatte. Drückendes Leckagewasser kann durch die Fundamentplatte eindringen, sich in alle Richtungen der Luftschicht druckfrei entspannen und problemlos zur Dränage abfließen.
      Diese Feuchtigkeit oder selbst eindringendes Wasser wird zu harmlosem Sickerwasser.
      Die Lüftung und Entwässerung der durch die Platon-Matte geformte Luftschicht sicherstellen.

    2. Die Platon-Bahnen auf der sauber gereinigten Beton-Bodenplatte aneinander stoßen.
      Erwartet man schwach aufkommendes Wasser, ist die Bodenplatte mit Gefälle zu versehen, damit Wasser in den vorgesehenen Abfluss fließen lassen. Pfützenbildung ist zu vermeiden.
      Den Stoß zwischen zwei Bahnen sowie Anschlüsse sind wasserdicht mit dem Selbstklebeband DIBAFIXplus, Breite 10 cm, zu überkleben.
      DIBAFIXplus ist eine selbstklebende Dichtungsmembrane, bestehend aus einer modifizierten Bitumen/Kautschuk-Schicht auf einer soliden HDPE-Trägerfolie.

    3. Entlang der Wand, die Platon-Matte unter der DIBA-Dichtungsbahn schieben (ca. 10 cm).
      Die Verbindung zwischen der Platon-Matte und der DIBA -Dichtungsbahn mit der Butylklebemasse DIBAFIX dicht verkleben.

    4. Ist die überstehende DIBA -Bahn nicht von Anfang an vorgesehen, so ist die Platon-Matte gegen die Wand, bis über den fertigen Bodenbelag, oder die Sockelleiste hochzuschlagen, um den Kontakt mit der eventuell feuchten Wand zu vermeiden.
      Nach Fertigstellung der Arbeiten, die Platon-Matte auf der notwendigen Höhe abschneiden.

    5. Der Bodenbelag wird nach der notwendigen Austrocknung des Estrichs verlegt.
      (1)  Zement-Estrich min. 5 cm.
      (2)  Armierung 50 x 50 x Ø 2 mm.
      (3)  System Platon.
      (4)  Beton-Bodenplatte.
       
      Um das gewünschte Resultat zu erreichen, ist es notwendig, die oben beschriebenen Arbeiten mit Sorgfalt auszuführen.
      Sind die erwarteten Wassermengen grösser, ist DRAlNAIR-sape mit einer Noppenhöhe von 20mm zu verwenden.

    3. DRAINAIR-sape aus HDPE,
        auf betonierten Bodenplatten im Innenbereich.


    Druckwasser aus dem Untergrund wird zu harmlosem Sickerwasser.



      DRAINAIR-sape zu Vermeidung schädigender Wechselwirkungen zwischen Belag und Untergrund.
     
    Anwendungsbeispiele:
    DRAINAIR-sape 
    • auf erdberührten Bodenplatten.
    • unter schwimmenden Keller-Bodenbelägen.
    • unter Verbundsteinpflaster in Garagen.
    • unter schwimmenden Industrie-Bodenbelägen.
    • unter feuchteempfindlichen Belägen.
    • unter bewegungsstarken Belägen.

      DRAINAIR-sape bildet mit seiner Auflagefläche eine freie Luftschicht von 14 Liter/m². Die Noppen haben eine Höhe von 2cm und eine Auflagefläche von 14%.
    Die konischen Noppen (289 Stück/m²), mit Mörtel oder Beton gefüllt (5Liter/m²) sind kräftige Pfeiler, die die Luftschicht bilden. Die Tragfähigkeit des Bodens ist abhängig von der Festigkeit der Füllung und von der Stärke des Aufbaues.

    DRAINAIR-sape - Die Feuchtigkeitssperre als Dränageplatte mit Luftschicht.
    In die Luftschicht eingedrungenes Leckagewasser aus dem Untergrund kann sich in alle Richtungen druckfrei verteilen. Wasseransammlungen oder Pfützenbildung sind zu vermeiden.
    Sollte eventuell nachfließendes Wasser möglich sein, ist der Untergrund mit Gefälle sowie mit den entsprechend positionierten Abläufen zu versehen.
    Handelt es sich um Feuchtigkeit oder nur um geringe Wassermengen, genügt es die DRAINAIR-sape Platten um eine Noppenreihe zu überlappen ansonsten sind sie mit zwei Noppenreihen zu überlappen und zusätzlich mit DIBAFIX dicht zu verkleben.
     
    DRAINAIR-sape - Entkoppelt den Belag und schalt eine dränierende Luftschicht:
    • Aus dem Untergrund eingedrungenes Wasser kann ungehindert zum vorgesehenen Ablauf dräniert werden.
    • Unterschiedliche horizontale  Bewegungen zwischen Belagsaufbau und Bodenplatte, verursacht durch Schwund, Verkehrslast oder Temperaturunterschiede, verursachen keine schädlichen Scherkräfte.
    • Sollten höhenversetzten Bewegungen an bestimmten Stellen möglich sein, so sind dort entsprechende Bewegungsfugen im Belagsaufbau anzuordnen.

    4. System Platon

    Reguliert die Feuchtigkeit in der Wand und schützt die Wandbekleidungen in Wohnräumen.

    (100% Neuware, somit keine schädlichen Emissionen)

    Mit System Platon können selbst empfindliche Bekleidungen auf der feuchten Wand angebracht werden, ohne Beschädigungen auf Dauer zu befürchten.








     
    1. Die Noppen der Platon Dichtungsmatte bilden eine zusammenhängende Luftschicht mit der Wand (4 Lit./m²). Feuchtigkeit kann durch die Wand eindringen und sich in der Luftschicht in alle Richtungen druckfrei verteilen.

    2. In der Luftschicht entsteht eine leichte Kaminwirkung, hervorgerufen durch den Temperaturunterschied zwischen Boden und Decke.
      Über Lüftungsöffnungen an Boden und Decke wird die Feuchtigkeit ständig in den Raum ventiliert.
      Auf der Platon-Matte kondensierte Feuchtigkeit wird in den Raum gelüftet.
      Gelangt keine neue Feuchtigkeit in die Wand, kann diese so dauerhaft austrocknen.

    3. Um die Ventilation der Luftschicht in den Raum sicherzustellen, ist der gesamte Aufbau ca. 1,5cm von der Decke wie auch vom Boden freizulassen. Spätere Decken- oder Sockelleisten sind mit ca. 3-5mm dicken Distanzplättchen auf der Bekleidung zu hinterlegen um den freien Luftzug zu sichern.

    4. Arbeitsanleitung:
      • Den Untergrund säubern, lose Teile entfernen, die Oberfläche ggf. ausgleichen.
      • Ca. 1,5cm von der Decke die obere Platon-Bahn auf die Wand mit Dübelknöpfen so befestigen, dass die vorstehenden Knöpfe den späteren Aufbau nicht behindern.
      • Die untere Bahn überlappt die obere. Alle Überlappungen betragen min. 10cm.
      • Die untere Platon-Bahn auf ca. 1,5cm vom fertigen Boden ebenfalls andübeln.

      Der weitere Aufbau erfolgt wie bei den üblichen Bekleidungen auf Holzlatten. Befestigungspunkte durch die Platon-Matte sind bei sorgfältiger Verarbeitung unproblematisch weil das System druckfrei funktioniert.
      Ist jedoch mit Wasser in flüssiger Form zu rechnen, sind die Befestigungspunkte mit entsprechendem Kitt abzudichten.
      Die Wahl der Wandbekleidungen ist frei (z.Bsp. aus Holz; Gipsplatten, ….)

    5. An Stürzen, über Wandöffnungen (Türen, Fenster), muss mit kondensierter Feuchtigkeit gerechnet werden. Dieses Wasser ist seitlich in die Luftschicht umzuleiten.
      Feuchte Leibungen an den Wandöffnungen sind in Verbindung mit der Platon-Matte fachgerecht abzudichten. Spätere Perforationen sind hier zu vermeiden.
      - DIMAflexi2K Dickbeschichtung:
      zum Abdichten der Leibungen der Wandöffnungen
    6. - DIBAFIXplus Selbstklebebahn: für die dichte Verbindung mit der Platon-Dichtungsmatte und zum seitlichen Umleiten von Kondenswasser.

    7. Die erforderliche Wärmedämmung kann je nach Dichte direkt auf der Platon-Dichtungsmatte, unter oder zwischen den Befestigungslatten der fertigen Wandbekleidung angebracht werden. Um Kondenswasserbildung auszuschließen, ist die Berechnung des Taupunktes ratsam.
       
    8. Dringt Wasser in flüssiger Form in die Luftschicht ein, ist an deren Tiefpunkt eine angemessene Dränage vorzusehen. Diese kann auch in Verbindung mit Platon unter dem Estrich, gegen die Wand hochgeschlagen, erfolgen.
      Falls möglich, können die Lüftungsöffnungen unter Berücksichtigung des nötigen Gefälle auch nach draußen führen. Diese Öffnungen an den Tiefpunkten nach draussen (über Wandöffnungen und am Boden) können auch als Dränage der Luftschicht dienen, bei entsprechendem Anschluss der Platon-Matte.

     


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