EMG - Erich Meyer-Gillessen - Marken-Produkte & Systemlösungen für den Rohbau

System Platon™

Reguliert die Feuchtigkeit in der Wand und schützt die Wandbekleidungen in Wohnräumen.

                                                                                                (100% Neuware, somit keine schädlichen Emissionen)
Mit System Platon können selbst empfindliche Bekleidungen auf der feuchten Wand angebracht werden,
ohne Beschädigungen auf Dauer zu befürchten.









 
  1. Die Noppen der Platon Dichtungsmatte bilden eine zusammenhängende Luftschicht mit der Wand (4 Lit./m²). Feuchtigkeit kann durch die Wand eindringen und sich in der Luftschicht in alle Richtungen druckfrei verteilen.

  2. In der Luftschicht entsteht eine leichte Kaminwirkung, hervorgerufen durch den Temperaturunterschied zwischen Boden und Decke.
    Über Lüftungsöffnungen an Boden und Decke wird die Feuchtigkeit ständig in den Raum ventiliert.
    Auf der Platon-Matte kondensierte Feuchtigkeit wird in den Raum gelüftet.
    Gelangt keine neue Feuchtigkeit in die Wand, kann diese so dauerhaft austrocknen.

  3. Um die Ventilation der Luftschicht in den Raum sicherzustellen, ist der gesamte Aufbau ca. 1,5cm von der Decke wie auch vom Boden freizulassen. Spätere Decken- oder Sockelleisten sind mit ca. 3-5mm dicken Distanzplättchen auf der Bekleidung zu hinterlegen um den freien Luftzug zu sichern.

  4. Arbeitsanleitung:
    • Den Untergrund säubern, lose Teile entfernen, die Oberfläche ggf. ausgleichen.
    • Ca. 1,5cm von der Decke die obere Platon-Bahn auf die Wand mit Dübelknöpfen so befestigen, dass die vorstehenden Knöpfe den späteren Aufbau nicht behindern.
    • Die untere Bahn überlappt die obere. Alle Überlappungen betragen min. 10cm.
    • Die untere Platon-Bahn auf ca. 1,5cm vom fertigen Boden ebenfalls andübeln.

    Der weitere Aufbau erfolgt wie bei den üblichen Bekleidungen auf Holzlatten. Befestigungspunkte durch die Platon-Matte sind bei sorgfältiger Verarbeitung unproblematisch weil das System druckfrei funktioniert.
    Ist jedoch mit Wasser in flüssiger Form zu rechnen, sind die Befestigungspunkte mit entsprechendem Kitt abzudichten.
    Die Wahl der Wandbekleidungen ist frei (z.Bsp. aus Holz; Gipsplatten, ….)


  5. An Stürzen, über Wandöffnungen (Türen, Fenster), muss mit kondensierter Feuchtigkeit gerechnet werden. Dieses Wasser ist seitlich in die Luftschicht umzuleiten. Feuchte Leibungen an den Wandöffnungen sind in Verbindung mit der Platon-Matte fachgerecht abzudichten. Spätere Perforationen sind hier zu vermeiden.
    - DIMAflexi2K Dickbeschichtung:
    zum Abdichten der Leibungen der Wandöffnungen
  6. - DIBAFIXplus Selbstklebebahn: für die dichte Verbindung mit der Platon-Dichtungsmatte und zum seitlichen Umleiten von Kondenswasser.

  7. Die erforderliche Wärmedämmung kann je nach Dichte direkt auf der Platon-Dichtungsmatte, unter oder zwischen den Befestigungslatten der fertigen Wandbekleidung angebracht werden. Um Kondenswasserbildung auszuschließen, ist die Berechnung des Taupunktes ratsam.
     
  8. Dringt Wasser in flüssiger Form in die Luftschicht ein, ist an deren Tiefpunkt eine angemessene Dränage vorzusehen. Diese kann auch in Verbindung mit Platon unter dem Estrich, gegen die Wand hochgeschlagen, erfolgen. Falls möglich, können die Lüftungsöffnungen unter Berücksichtigung des nötigen Gefälle auch nach draußen führen. Diese Öffnungen an den Tiefpunkten nach draussen (über Wandöffnungen und am Boden) können auch als Dränage der Luftschicht dienen, bei entsprechendem Anschluss der Platon-Matte.

 

> Prospekt System Platon für feuchte Wände


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